Willkommen

Das Geheimnisvolle an der Osteopathie ist das Geheimnisvolle am Leben selbst. petra foettinger-girbl 3

Auf die Frage „What do we treat?“ antwortet Jonathan Paerson (brit. Osteopath) mit „People“.

Meine Faszination an der Osteopathie liegt in der Überzeugung der Einfachheit, Notwendigkeit und Nützlichkeit einer Behandlung derer, die sich in osteopathische Hände begeben. Viele meiner Gedanken und Anregungen auf dieser Webseite stammen aus dem Buch von Patrick van den Heede „Das kardiovaskuläre System in der Osteopathie“.

Petra Föttinger-Girbl

mehr

Osteopathie

Was ist Osteopathie? Das ist einfach, wenn auch jede Definition unvollständig bleibt. Die Osteopathie ist ein möglicher Behandlungszugang, mit welchem das Selbstregulierungs- und Selbstheilungspotenzial der PatientInnen unterstützt wird.

In der osteopatischen Fachsprache wird dieses Potenzial auch als PRM (primär respiratorischer Mechanismus) bezeichnet. Er stellt sich als Bewegung auf der Ebene der Knochen, der Membranen und der Flüssigkeiten, sowie als energetisches, mentales und emotionales Feld dar.

Der PRM ist Ausdruck von Gesundheit oder Vitalität. Er dient uns OsteopathInnen als Orientierungshilfe für die Diagnose und als Werkzeug für die Behandlung. Mit unserem ostoepathischen Wissen und unserer Empathie versuchen wir den Ausdruck des PRM in desn Geweben wahrzunehmen, zu verstehen und anzuerkennen, wodurch Raum für Anpassung und Korrektur geschaffen wird.

Eine der Hauptaufgaben einer osteopatischen Behandlung liegt darin, den ungehinderten Gewebeaustausch wieder herzustellen. Bewegungsstörungen, Haltungs- und Tonusveränderungen führen zu Stauungen oder Minderversorgungen in den Geweben und zeigen uns osteopathische Dysfunktionen an.

Das therapeutische Handeln besteht in der Harmonisierung von Entspannung und Anspannung im Gewebe, Optimierung der Sauerstoffzufuhr, Verbesserung des Bewegungsverhalten der Gelenke, der Organe und der Flüssigkeiten, Veränderung der Haltung, Auflösung der Dysfunktionen zwischen den unterschiedlichen Ebenen.

Eine osteopathische Behandlung kann begleitend, unterstützend, ergänzend oder in manchen Fällen als Alternative zu einer medizinischen Behandlung dienen, jedoch stellt sie keinen Ersatz für eine medizinische Befundung und Diagnose dar.

„Das Leben besteht in der Bewegung“ (Aristoteles)

 

mehr

Werkzeuge

Welche Werkzeuge benutzt ein/e OsteopathIn?

  • medizinische Kenntnisse (Anatomie, Physiologie, Embryologie, Pathologie …)
  • osteopathische Fertigkeiten (Kompression, Dekompression, Disengagement, Fluiddrive, Unwinding, „Just a Fulkrum“ …)
  • Kommunikation, Austausch zwischen OsteopathIn <–> PatientIn
  • Wahrnehmungsfähigkeiten: Palpation (Tastsinn) & Perzeption (Körpereigensinn)
  • Visualisierung der lebenden Strukturen
  • Fokussierung und Differenzierung verschiedener Körperebenen (Knochen, Membranen, Flüssigkeiten, energetische, mentale und emotionale Ebene)
  • holistisches Denken
  • geteilte Aufmerksamkeit
  • Empathie
  • Vertrauen
  • Geduld

Last but not least … das Ertragen von Ohnmacht!
Wir haben vieles nicht in unseren Händen.

mehr