Osteopathie

Was ist Osteopathie? Das ist einfach, wenn auch jede Definition unvollständig bleibt. Die Osteopathie ist ein möglicher Behandlungszugang, mit welchem das Selbstregulierungs- und Selbstheilungspotenzial der PatientInnen unterstützt wird.

In der osteopatischen Fachsprache wird dieses Potenzial auch als PRM (primär respiratorischer Mechanismus) bezeichnet. Er stellt sich als Bewegung auf der Ebene der Knochen, der Membranen und der Flüssigkeiten, sowie als energetisches, mentales und emotionales Feld dar.

Der PRM ist Ausdruck von Gesundheit oder Vitalität. Er dient uns OsteopathInnen als Orientierungshilfe für die Diagnose und als Werkzeug für die Behandlung. Mit unserem ostoepathischen Wissen und unserer Empathie versuchen wir den Ausdruck des PRM in desn Geweben wahrzunehmen, zu verstehen und anzuerkennen, wodurch Raum für Anpassung und Korrektur geschaffen wird.

Eine der Hauptaufgaben einer osteopatischen Behandlung liegt darin, den ungehinderten Gewebeaustausch wieder herzustellen. Bewegungsstörungen, Haltungs- und Tonusveränderungen führen zu Stauungen oder Minderversorgungen in den Geweben und zeigen uns osteopathische Dysfunktionen an.

Das therapeutische Handeln besteht in der Harmonisierung von Entspannung und Anspannung im Gewebe, Optimierung der Sauerstoffzufuhr, Verbesserung des Bewegungsverhalten der Gelenke, der Organe und der Flüssigkeiten, Veränderung der Haltung, Auflösung der Dysfunktionen zwischen den unterschiedlichen Ebenen.

Eine osteopathische Behandlung kann begleitend, unterstützend, ergänzend oder in manchen Fällen als Alternative zu einer medizinischen Behandlung dienen, jedoch stellt sie keinen Ersatz für eine medizinische Befundung und Diagnose dar.

„Das Leben besteht in der Bewegung“ (Aristoteles)